Hundesteuer

Die Stadt Aalen erhebt eine Hundesteuer. Grundlage hierfür ist die vom Gemeinderat beschlossene Hundesteuersatzung. Der Landesgesetzgeber schreibt den Gemeinden vor, dass sie eine Hundesteuer erheben müssen.
Der Steuer unterliegt das Halten von Hunden durch natürliche Personen im Stadtgebiet, soweit es nicht ausschließlich der Erzielung von Einnahmen dient.

Verfahrensablauf

Die An- und Abmeldung eines Hundes hat innerhalb eines Monats schriftlich zu erfolgen. Die Meldungen können Sie bei der Stadtkämmerei der Stadtverwaltung (Rathaus, Zimmer 214, Telefon: 07361 52-1214), bei den Bezirksämtern sowie bei den Ortschaftsverwaltungen vornehmen.

Sind Sie innerhalb des Stadtgebiets umgezogen, wären wir für eine kurze Mitteilung der neuen Anschrift dankbar.

Mit der Anmeldung erhält der Hundehalter eine Hundesteuermarke. Diese ist Eigentum der Stadt Aalen und muss bei der Abmeldung zurückgegeben werden. Bei Verlust einer Hundesteuermarke erhält der Halter eine Ersatzmarke ausgehändigt. Dasselbe gilt für den Ersatz einer unbrauchbar gewordenen Steuermarke.

Steuersatz und Fälligkeit

Steuerschuldner ist, wer einen mehr als drei Monate alten Hund zum Zwecke der persönlichen Lebensführung hält. 
Die Steuerschuld für das Kalenderjahr entsteht am 1. Januar für jeden an diesem Tag im Stadtgebiet gehaltenen über drei Monate alten Hund. 
Die Steuer beträgt im Kalenderjahr für

  • jeden ersten Hund 96,00€ (ab 2019: 108,00 €)
  • jeden zweiten und jeden weiteren Hund 192,00€ (ab 2019: 216,00 €)
  • jeden gefährlichen Hund (Kampfhund 600,00€ (ab 2019: 702,00 €)
  • jeden zweiten und jeden weiteren gefährlichen Hund (Kampfhund) 1.200,00 € (ab 2019: 1.404,00 €)
  • jeden Zwinger 192,00€ (ab 2019: 216,00 €)

Beginnt oder endet die Steuerpflicht im Laufe des Kalenderjahres, beträgt die Steuer den entsprechenden monatlichen Bruchteil der Jahressteuer.

Den Hundebesitzern wird bei Anmeldung bzw. jeweils im Januar der Hundesteuerbescheid mit der Steuermarke für das jeweilige Kalenderjahr zugesandt, aus dem auch die Fälligkeit zu entnehmen ist.
 

Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen

Eine Steuerbefreiung wird auf Antrag für Hunde, die Gebäude bewachen welche vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 150 Meter entfernt sind, sowie für Rettungshunde mit entsprechender Prüfung gewährt.

Schwerbehinderte Steuerpflichtige, die gehörlos sind oder einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen „aG“, „Bl“, „B“, „H“ besitzen, erhalten ebenfalls auf Antrag eine Steuerbefreiung.

Hundehalter mit einem auf Brauchbarkeit geprüften Jagdhund können auf Antrag eine Steuerermäßigung auf die Hälfte der normalen Steuer erhalten, sofern auch eine Jagdpacht nachgewiesen werden kann.

Weitere Hinweise

Sollten Sie Fragen zur Hundesteuer generell oder zu Steuerbescheiden haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Bei Zahlungsangelegenheiten (Erstattungen, Abbuchungsaufträge, Mahnungen o. ä.) wenden Sie sich bitte an die Stadtkasse Aalen.

Unsere Anschrift

Rathaus Fachsenfeld
Waiblinger Straße 1
73434 Aalen-Fachsenfeld

Lage im GIS-Geodatenportal anzeigen (benötigt Flash)

Öffnungszeiten

Montag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Dienstag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Mittwoch, 8.30 bis 11.45 Uhr
Donnerstag, 15 bis 18 Uhr
Freitag, 8.30 bis 12 Uhr

sowie nach Vereinbarung.
Im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist außerhalb dieser Sprechzeiten die Geschäftsstelle Fachsenfeld nicht besetzt. Das Telefon wird in diesem Fall zur Telefonzentrale nach Aalen umgestellt.

Weitere Informationen

Ansprechpartner/in