OB Rentschler stellt Ortsdurchfahrt Waiblingen vor

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Jürgen Opferkuch hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler dem Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz die Planungen zur Ortsdurchfahrt Waiblingen mit gemeinsamen Geh- und Radweg vorgestellt. Der Termin wurde initiiert vom Landtagskandidaten Bennet Müller (Bündis 90/DieGrünen)

OB Rentschler stellt Ortsdurchfahrt Waiblingen vor
OB Rentschler stellt Ortsdurchfahrt Waiblingen vor (© Stadt Aalen)

Andreas Schwarz MdL ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Baden-Württemberg und Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehr und Infrastruktur. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern von Waiblingen wurde die Strecke abgefahren, auf die Problemstellen hingewiesen und die Dringlichkeit der Maßnahme aufgezeigt. Ortsvorsteher Opferkuch betonte, dass nach jahrelangem Kampf, vielen Hoffnungen und Versprechen, die Realisierung zeitnah erfolgen müsse, besonders auch in Anbetracht der Kostensteigerungen von Jahr zu Jahr. Seit 2011 hätten sich die geschätzten Kosten für die Maßnahme bereits verdoppelt. Der Geh- und Radweg ist im Förderprogramm Radinfrastruktur des Landes enthalten, allerdings ohne Zuschuss für den Straßenbau.

OB Rentschler wies darauf hin, dass es sich um eine wichtige und vielbefahrene Verbindungsachse handle und mit dem Geh-/Radweg zudem der fehlende Lückenschluss des überregional bedeutsamen Kocher-Jagst-Radwegs geschaffen werden könnte.

Andreas Schwarz wies auf Möglichkeiten und Variationen der Planung hin, um eine Förderung erreichen zu können und signalisierte grundsätzlich seine Unterstützung.

Hintergrund

Geplant ist in Waiblingen der Ausbau der 630 Meter langen Ortsdurchfahrt mit begleitendem Rad- und Gehweg und einer Querungshilfe am Ortsanfang von Waiblingen. Nach einer Vorgeschichte von über 15 Jahren teilte das Land im Januar 2014 mit, die Mittel für das Projekt noch in 2014 bereitzustellen. Nur wenige Monate später kam die Kehrtwende, dass doch noch keine Förderung möglich sei.

Bei der Umsetzung des Projektes ist die Stadt Aalen auf eine Förderung durch das Land angewiesen, da die Kosten nicht komplett über den städtischen Etat gestemmt werden können.

© Stadt Aalen, 29.06.2015

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